Schulterchirurgie


Die Schulterchirurgie hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erlebt.
Gründe hierfür liegen im Wesentlichen an neuen Erkenntnissen in der Biomechanik, an verbesserten Operationstechniken und gesteigertem Anspruch an Funktionserhalt sowohl der Ärzteschaft als auch der Patienten.
Durch die Weiterentwicklung der minimal invasiven Operationsverfahren an der Schulter können heutzutage eine große Anzahl an Erkrankungen und Verletzungen gewebeschonend behoben werden.
Häufige Indikationen zur Schultergelenksarthroskopie stellen hierbei Instabilitäten als Unfallfolge nach Luxationen oder anlagebedingt dar. Auch die Entzündungen im Bereich der Rotatorenmanschette durch Verschleiß oder Einengung (Impingement) können mit den arthroskopischen Techniken gut angegangen werden. Weitere Indikationen stellen Verkalkungen im Bereich der Rotatorenmanschette, oder auch die Arthrose im Schultereckgelenk dar.

 
 

Abb.1: Arthroskopische Teilentfernung (-resektion) des schulternahen Anteiles des Schlüsselbeines und Erweiterung (Dekompression) des Gelenkraumes zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Die Eingriffe sind über zwei kleine Schnitte (Zugänge) und kleinstmöglicher Narbenbildung durchgeführt worden.

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